Stories, Kurioses, Witziges, Geschichten, Erlebnisse

Immer wieder erreichen uns mails in denen Sie uns Ihre Erlebnisse bei Aldi oder Lidl
schildern. Dies ist für uns Grund genug auf unser Seite einen extra Bereich für dieses Thema einzurichten.
Wenn also auch Sie Ihr Erlebnis erzählen möchten, Ihrem Ärger Luft machen wollen, oder einfach
einen Aldi- oder Lidlwitz kennen, dann schreiben Sie uns doch. Wenn Sie nicht möchten, dass Ihr Name
auf dieser Seite nicht erscheint, dann können wir auf Wunsch auch Ihren Beitrag anonymisieren.

Waage defekt....?
Sehr geehrte Damen und Herren, leider habe ich zwei Grunde zur Klage.
Bei der LIDL-Filiale hier in xxxxxxxxxx passierte mir heute, dass die Wiegeeinrichtung der Kasse beim gleichen Produkt zwei unterschiedliche Gewichtsangaben einlas. Dies fiel mir nur dadurch auf, daß die Kassiererin irrtumlich das Produkt, es waren Trauben, 2 mal buchte, es dann aber 1 mal wieder stornierte. Anbei die Kopie des Kassenbons. Die Schnelligkeit der Kassiererinnen beim Einscannen der Produkte ist akkordverdachtig. Leider passieren dann aber solche Fehler.
Im Ubrigen finde ich es sehr verbraucherunfreundlich, keine EC-Karten zu akzeptieren, insbesondere nach Wegfall des EC-Scheckverfahrens. Ich bin mir bewusst, dass dies, da zeitaufwendiger, zu mehr Kosten fuhrt aber auch zu hoherer Kundenzufriedenheit vor allen Dingen in der heutigen, bargeldlosen Zeit. Vielleicht finden Sie ja doch noch Moglichkeiten o.a. Mangel zu beseitigen. ....
Florian Albert schrieb uns und hat dazu noch folgende Idee
"..... Ich vermute folgendes: Die Kassiererin hat den Code für Weintrauben ein zweites Mal eingegeben, obwohl Sie schon die Bananen auf der Waage hatte. Also mußte sie die Weintrauben wieder abziehen. Nun gingen die Bananen mit der richtigen Codenummer über die Waage! Denn die zweiten Weintrauben wiegen exakt soviel wie die Bananen - das ist sicher kein Zufall!"
Dieser Beitrag wurde teilweise anonymisiert; ebenso die Filiale auf dem Kassenzettel


 

Idee mit guten Vorsätzen...
Hallo, einen schönen Gruß aus Theley im Saarland! Ich habe ein kleines Produkt entwickelt, den "Praesenter2000", den es noch in keinem Geschäft zu kaufen gibt, weil ich noch auf der Suche nach Diskountern und Supermärkten bin, die mein Produkt erst einmal in ihr Sortiment aufnehmen. Ein Blick auf meine HP sagt mehr über das Produkt aus: www.praesenter2000.de. Gerne würde ich einen Teil des Verkaufserlöses auch für Hochwasser-Opfer abgeben. Aber so lange mein Produkt noch kein entsprechendes Forum (d. h. Verkaufsplattform) in einem oder mehreren Märkten bzw. Filialen (Aldi, Lidl, Plus, Tchibo, Norma od. ähnl.) gefunden hat, kann das Fell des Bären noch nicht geteilt werden. Vielleicht habt Ihr ja eine Idee, wie man den Praesenter2000 zum laufen und eine Hilfswelle (Spende, nicht Wasser!) nach Osten schicken kann.

 

Dieser Beitrag wurde gesendet von Lorenz Peter


 

Selten, aber passiert...
Selten- aber passiert: in einer Filiale im xxxxxx hatte ich eine ganz und gar nicht werbewirksame Begegnung mit einer Kassiererin.
Sehr geehrte Damen und Herren, wenn ich auch nicht zum treuen Kundenkreis zähle, nutze ich doch gelegentlich gern Ihr vielfältiges, preiswertes Angebot. Bis zum heutigen Nachmittag kann ich mich nicht entsinnen, jemals durch einen Ihrer Mitarbeiter unkorrekt behandelt worden zu sein.
Während ich am heutigen Nachmittag, gegen 15. 30 Uhr an der Kasse in der Nähe des Ausgangs anstand, bemerkte ich wie schnippisch die Kassiererin die Kundin vor mir behandelte und in meinem Innersten wünschte ich, dass es mit uns beiden wohl gut gehen möge, wenn sie mir extra aus der verschlossenen Box ein Päckchen Zigaretten reichen müsste. Nach dem ich ihr meinen Wunsch vortrug, entgegnete sie, dass die Box geöffnet wäre. Obwohl ich ein geschlossenes Vorhängeschloss wahrnahm, rüttelte ich artig am Gatter. Es ließ sich nicht öffnen. Eine weitere Kunden, die hinter mir stand, bemühte sich ebenfalls vergeblich das Gitter zu öffnen. Die Kassiererin wiederholte derweil mehrmals "Es ist offen". Allmählich riss mir der Geduldsfaden und ich riet ihr, sich endlich einmal zu erheben um das Gitter zu öffnen- doch, nach beherztem Gerüttel gelang das Öffnen der Box durch einen wiederum weiteren Kunden. Die Mitarbeiterin an der Kasse bemerkte darauf: "Also doch offen..." und unterstellte mir im Anschluss "...aber erst die Verkäufer anmeckern". Als ich sie sachlich auf Ihre Unfreundlichkeit aufmerksam machte, beleidigte sie mich, in dem sie sich insofern äußerste, dass ich ihr Verhalten zu verschulden hätte und dass sie nie mit Kunden Schwierigkeiten haben würde.
Ich begab mich im Anschluss noch einmal in den Verkaufsraum um mein Einkaufserlebnis dem Geschäftsführer zu schildern. Ein freundlicher Herr im weißen Kittel, der gerade mit dem Einsortieren der Ware beschäftigt war, nahm sich meiner an und entschuldigte sich für das Verhalten seiner Mitarbeiterin. Er bat mich jedoch um Verständnis, mit seiner Mitarbeiterin das Vorgefallene nicht an der Kasse vor allen Kunden auswerten zu können. Leider wäre es ihm zuzeit nicht möglich, sie aus der Kasse herauszulösen.
So wende ich mich an Sie, denn mir fehlt für patzige, beleidigende Bemerkungen gegenüber Kunden, wie Geschicklichkeitsübungen an der Zigarettenbox und ganz allgemeines Unvermögen Kunden Ernstzunehmen, jegliches Verständnis. ALDI stand für mich immer als Markenzeichen für hervorragendes Angebot in Verbindung mit freundlichen Mitarbeitern. Diese Haltung wurde nun erschüttert....
Dieser Beitrag wurde anonymisiert; ebenso die Filiale im Beitrag
Das letze mal im Norma...
Vor ein Paar Wochen habe ich das letzte Mal in der "Norma" (einem Lebensmittel- Groß-Discounter in Süddeutschland) eingekauft. Warum das letzte Mal.

Ich hatte schon für ca. 50,-- € Ware in meinem Korb, als ich bemerkte, dass mir ein nicht gerade Vertrauen ausstrahlender Mann auf Schritt und Tritt folgte. Als ich ihn deshalb ansprach, gab er sich als Detektiv der Fa. Norma aus und forderte mich auf mit Ihm ins Filialbüro zu gehen, denn ich hätte etwas gestohlen. Dies rief er so laut, dass alle in der Filiale anwesenden Kunden mithören konnten. Da ich mich weigerte dies, ohne Zeugen zu tun, drohte er mich in Handschellen "abzuführen". Hierauf rief ich von meinem Handy die Polizei an, welche auch sehr schnell kam. Der "Detektiv" versuchte dabei mir das Handy aus der Hand zu schlagen. Die Polizei konnte sehr schnell feststellen, dass kein Diebstahl vorlag und der Detektiv konnte auch nicht sagen was es den eigentlich sein sollte. Trotzdem forderte der Detektiv mich auf den Einkaufswagen stehen zu lassen, und den Laden zu verlassen. Die Rückgabe des Pfandes für meinen Einkaufswagen verweigerte er.

Vom Parkplatz aus rief ich die Bezirksleitung von Norma an und beschwerte mich, es wurde mir versprochen sich um die Sache zu kümmern, aber nichts geschah. Auch ein drei Seiten langes Einschreiben an die Verkaufsleitung von Norma wurde nur mit einer lapidare n Entschuldigung wegen der Unahnnämlichkeiten, ohne ein Eingehen auf die Sache selbst, beantwortet. Selbst die in diesem Schreiben geforderte Zurückzahlung des Portos wurde verweigert.

Ich muss ehrlich sagen so etwas ist mir noch nie passiert. Allerdings habe ich in meinem Bekanntenkreis erfahren, dass dies gerade in diesem Konzern mit den Kunden so umgesprungen wird. Offensichtlich stuft die Geschäftsleitung von Norma ihre potentiellen Kunden in der Hauptsache in die asoziale Gruppe ein.

Ich für meinen Teil werde auf alle Fälle nicht mehr bei "Norma" einkaufen. Dies habe ich aus Gewohnheit in den letzten Jahren sowieso zu oft gemacht. Inzwischen habe ich bemerkt, dass es bei anderen Discountern wie Lidl, Penny, und vor allem auch Plus oft weitaus bessere Qualität und Auswahl zu gleich günstigen Preisen gibt.

Fazit: ich glaube, dass der Detektiv nicht Angestellter von "Norma" war, sondern einer externen Sicherheitsfirma. Wahrscheinlich bekommte er Fangprämien und wollte mir einfach etwas unterschieben (deshalb wollte er auch unbedingt mit mir alleine in einen Raum). Schlimm ist nur, dass die Verantwortlichen der "Norma" dies einfach so hinnehmen.

Dieser Beitrag stammt von H-J Mayer
Ein ganz normaler Tag...
Als wir um 6:30 Uhr die Filliale betreten, ist alles noch still, friedlich, sauber, ordentlich verpackt und wir begeben uns ins Lager um Brotwaren, sowie Obst und Gemüse in den Verkaufsraum zu schleppen. Der Obstlieferant hat uns wieder mal im Stich gelassen, keine Ware da und auch ein Anruf bringt nicht den erhofften Erfolg. So entschliessen wir uns ein paar Paletten Ware in die Regale zu räumen, die Obsttheke zu säubern und die Brotwaren in den Verkauf zu bringen.

Viel zu schnell vergeht wieder einmal die Zeit und wie so oft überschlagen sich dann die Ereignisse. Die Kassen werden gezählt, für den Kassiervorgang vorbereitet, am Telefon meldet sich plötzlich eine Kollegin die krank wurde, der Gemüselieferant steht am Eingang, zick Kunden bereits vor der Türe. Montag ...."i don't like mondays"!

10 Minuten vor 8:00Uhr .....ich sperre auf, der erste Kunde begrüsst mich mit einem freundlichen "wurde aber auch Zeit, wir warten hier schon eine Ewigkeit" ....na klasse. Während meine Kollegin ihre Kasse öffnet, versuche ich durch die motzende Kundenmenge, Einkaufswägen, quängelnden Kindern, einen Weg zur Obsttheke zu finden um den Marktleiter zur Hand zu gehen. Endlich an der Lagertür erwartet mich eine Schlange Pfandkunden ...."fein dass sie auch schon hier sind, nehmen sie meine Pfandflaschen heute noch, oder soll ich in einer Woche wiederkommen?"
Ich atme tief durch, zähle innerlich bis 5 und lass ein "guten Morgen" von mir hören.
Nebenan mein Chef "Hackengas, die Ware muss rein"....! Mein nächstes Leben starte ich sicher nicht ohne 10 Hände, fünf Köpfe und 6 Beine.

....ich sehe um die Ecke ...ein Kunde hat soeben mit dem Einkaufswagen einen Karton mit Rotwein aus dem Regal gestossen. "Oooops", höre ich noch, bevor er sich umdreht und ohne den Schaden auch noch einmal genauer zu betrachten, seinen Weg durch den Laden fortsetzt. Noch während ich in einer riesigen Pfütze aus Rotwein, Glassplittern und aufgeweichten Kartonteilen stehe, bemüht bin diese zu entfernen, zupft mich eine Kundin von hinten an...."hallo Fräulein....gibt's heute kein Obst?" Noch bevor ich ihr antworten kann, der nächste Kunde "könnten sie mal einen Karton Bananen aus dem Lager holen, hier sind keine mehr"....
Sind die denn alle blind? Nein ...ich stehe ich zum Vergnügen in einer Pfütze Rotwein, weil dies ja schliesslich zu einer meiner morgendlichen Gymnastikübungen gehört. Irgendwann ist der Schaden behoben, Obst und Gemüse da wo es hingehört ...die Kunden scheinbar zufrieden ...."scheinbar". Die Lieferung mit "Frische" ist da ...Milch, Joghurt, Käse usw müssen schnellstens in die Kühlregale. "Klingel" ...ich muss zur Kasse ..dort angekommen höre ich "ach das Fräulein hat ihre Pause auch schon beendet". Tief durchatmen, lächeln ...denn eine Verkäuferin ist kein Mensch mit Nerven. Ich helfe meiner Kollegin die Kundenschlangen zu bewältigen und hetze wieder nach hinten. Dabei fällt mir ein Kunde auf, der an der Obsttheke steht und Kirschen futtert. Das kann ja nicht sein oder? Ich pirsche mich von hinten an ....während er seelenruhig die Kerne auf den Boden spuckt. Ich stelle mich neben ihn und frage:"Tschuldigung, was machen sie da?". Es wäre sein gutes Recht die Ware zu prüfen, also zu kosten, bevor er sie kauft, meint er schnippisch. Kein Mensch regt sich auf, wenn man (Frau-Kunde) mal eine Weintraube, Kirsche oder ähnliches probiert, aber das geht dann doch ein bischen zu weit. Ich fordere ihn auf, dies bitte zu unterlassen und vor allen Dingen die Kerne nicht auf den Boden zu spucken. Er dreht sich um, geht weiter und fünf Minuten später erwische ich ihn, als er eine Dose Energy-Drink öffnet, trinkt und die Dose wieder ins Regal stellt. No Comment, da fällt mir echt nix mehr zu ein.

Es ist kurz vor 12:00Uhr, im Laden tanzt der Bär, weder meine Kollegin noch ich hatten bisher eine Pause. Naja mal schaun ...probieren könnte ich es ja mal. Ich gehe zur Kasse, informiere sie und mache mich auf den Weg in den Pausenraum. "Ahhhhhhhhhhhhhhhhhhhh" Stille! Während ich mich setze, zünde ich mir eine Zigarette an, nehme einen tiefen Zug. "KLINGEL" ...na super, wusste ich's doch. Ich gehe zur Kasse, abgelöst werde ich dort erst wieder um kurz vor 14:00Uhr ..als die Spätschicht kommt. Eigentlich ist jetzt Feierabend, doch mein Chef bittet mich noch zu bleiben, da weder Ware noch Tiefkühlkost eingeräumt wären. Hilft ja nix, also bleibe ich, mache mich auf den Weg in den hinternen Teil des Ladens und öffne den ersten Tiefkühlbehälter.

Nebenbei versuche ich die Aktionsartikel ein wenig zu sortieren ...hier sieht es aus wie auf einem Schlachtfeld. Mein Blick schweift für kurze Zeit über den Laden und ich beobachte die Kunden. Sie werfen achtlos leere Kartons, Kaugummi, Einkaufszettel, Abfall auf den Boden. Ob sie das zu Hause auch so machen? Ich finde in einem Regal, zwischen den Putzmitteln zwei Packungen Eis...aufgetaut. Ich schüttel nur den Kopf, denn das scheint an der Tagesordnung zu sein. Abends wenn der Laden geschlossen hat, wir putzen und aufräumen finden wir immer wieder aufgerissene Ware .....manche Kunden scheinen den Laden mit einem "hieristallesumsonstundchkannhierkostenlosessenbereich" zu verwechseln.

Ein Kunde reisst mich aus meinen Gedanken ...."könnten sie mir mal helfen?" ....."aber klar doch, was gibts denn?" "Welche Pizza schmeckt am Besten"? ...höre ich. "Tja das ist Geschmackssache, kommt darauf an welchen Belag sie bevorzugen"......."und wie schmeckt der Broccoliauflauf?" ....."das weiss ich leider nicht, den habe ich noch nicht probiert".
"Wissen sie denn überhaupt irgendwas?"...kommt ziemlich schnippisch von ihm und er dreht sich um und geht weiter. Ich sehe zu, dass ich die Behälter mit Tiefkühlkost entleere, denn es ist bereits 16:00 Uhr und ich will endlich nach Hause. 9 1/2 Stunden Dauerpower sind vorbei, mir tun die Füsse und Ohren weh, ich sehne mich im Moment nur noch nach Stille.

....

Dies ist der Auszug eines relativ normalen Tages eines Verkäufers ...Stress, Hektik, Zeitdruck, vorwiegend schlechtgelaunte, motzende Kunden, beherrschen unseren Arbeitstag.Die Geräuschkulisse unter der wir arbeiten ist enorm ....Klingeln, Kassengeräusche, Lachen, Schreien, Weinen, permanente Geräusche zerren an den Nerven. Wir sind Anlaufstelle für alles Negative, für jede Beschwerde ...werden für alles verantwortlich gemacht - egal ob es in unserer Macht liegt es zu ändern oder nicht, egal ob es offensichtlich ist, dass der Verkäufer die falsche Ansprechperson für das Problem ist.Die Tage vor und nach den Feiertagen sind die Schlimmsten ...dann kommt's echt dick. Doch meist ....sind wir freundlich, lächeln - trotz allem! Die meisten von uns lieben ihren Beruf, üben ihn gerne aus ...doch was wir uns wünschen, ist ein klein wenig Verständnis der Kunden ....Einsicht, wenn's mal wieder etwas länger dauert ....Verständnis wenn uns nach einigen Stunden Vollpower und Stress mal nicht nach Lachen zumute ist ....Erkenntnis, dass eine Beschwerde dort angebracht werden sollte, wo auch Änderungen vorgenommen werden können.
Wenn man beide Seiten versucht zu verstehen, versucht sich in die Lage des anderen hineinzuversetzen, wir das Einkaufen für beide Parteien angenehmer. Kunden sowie Verkäufer sollten "miteinander und füreinander" und nicht gegeneinander.
Diesen Beitrag schrieb ich, da mir klar ist, dass unseren wirklichen Alltag nur wenige kennen ... vielleicht versteht ihr den einen oder anderen Verkäufer nun ein wenig besser?

Dieser Beitrag stammt von Meckermaul